was mir wichtig ist
   
 
  Thema: Schmerz
Ich weiß, wie schwierig ist im Netz gute und vor allem hilfreiche Seiten zu finden; wie es ist, jahrelang 24h am Tag Schmerzen zu haben; darum hier eine Sammlung von Seiten, die mir geholfen haben und auch Therapie-möglichkeiten, die bei mir nur teilweise oder leider Gottes zu kurz angeschlagen haben.

Ich danke aber für jeden Tag, den ich dadurch weniger Schmerzen hatte, und hoffe, daß es bei anderen längerfristiger wirkt, was durchaus möglich ist.

Bitte nicht vergessen, daß ich Laie bin, d.h. ich bemühe mich natürlich, die Infos hier zu nennen, hoffe auch, daß ich die Zusammenhänge richtig verstanden habe, aber fragt ggf. lieber nochmal Euren Doc...

Ganz vorweg möchte ich das TENS/EMS-Gerät nennen, etwas größer wie der bekannte MP3-Player einer allseits bekannten Firma.

Es handelt sich hier um Reizstrom-Therapie. E s werden 2 Elektroden vorzugsweise so platziert, daß sie den Schmerzherd in die Zange nehmen. Es lassen sich meist verschiedene Intervalle einstellen, die Stärke kann selbst verändert werden. 
Es gibt sie mit unterschiedlichen Hertz-Werten, mAhs, Impulsweiten und auch verschiedenen Spannungsformen ( asymmetrische und biphasische Rechteckphasen), sehr kompliziert, aber auch sehr wichtig. Die Eine übertönt den Schmerz in den oberen Nerven, was zu kurzfristiger Schmerzlinderung führt, aber nicht nachhaltig ist. Die andere geht mehr in die Tiefe und kann den Schmerz dauerhaft lindern und sogar auch beseitigen!

Mehr dazu hier: (Bitte beachtet unbedingt die Kontraindikationen!!!)

Das Gewebe wird lokal beeinflusst, indem es Energie absorbiert. Dadurch werden die Elektronen und Ionen im Körper verändert und bewirken einen positiven physiologischen Effekt. Auf der anderen Seite werden Schmerzen gelindert, indem die stimulierenden elektrischen Impulse die Nerven beruhigen. Insgesamt werden also Schmerzen gelindert, Verkrampfungen gelöst und die Durchblutung verbessert.


2(- (bis mittlerweile sogar 8 ) unabhängig voneinander arbeitenden Stromkreisen. Die Wirkungsweise erfolgt durch die elektrische Nervenstimulation über die Haut und fördert hierdurch den körpereigenen Substanzaufbau (Endorphine) zur Schmerzbekämpfung.

 

Die transkutane elektrische Nerven Stimulation TENS ist ein Verfahren, das in nahezu allen schmerztherapeutischen Einrichtungen der Bundesrepublik angewandt wird, wenig oder keine Nebenwirkung hat, leicht anzuwenden ist und ein sehr günstiges Kosten/Nutzen /Nebenwirkungsverhältnis aufweist.

 

In der medizinischen Fachliteratur finden sich eine Vielzahl von Studien, die die gute Wirksamkeit der TENS belegen und eine große Anzahl von Indikationen sind beschrieben. Neuere Studien belgen auch die gute Wirksamkeit von TENS-Geräten bei akuten Schmerzen und auf dem Weltschmerzkongress 2008 in Glasgow wurde sogar ein erfolgreiche Studie aus Schweden über TENS in postoperativen Bereich vorgestellt.

Kontraindikationen gibt es nur wenige, wie Träger von Herzschrittmachern, wo der Schrittmacher die elektrischen Impulse des TENS-Gerätes fälschlich als Herzfrequenz lesen könnte und Epileptiker, bei denen rythmische Signale Anfälle auslösen könnten.

TENS ist ein experimentelles Verfahren, das bedeuted, dass nicht im voraus bestimmt werden kann, wo TENS hilft oder nicht hilft. Es gibt Anwendugen, wo die TENS mit größerer Wahrscheinlichkeit hilft, wie bei Rücken- oder Nackenschmerzen und Anwendungen, wo TENS nur selten hilft, wo aber sich ein Versuch mit TENS  lohnt, weil es wenig Alternativen dazu gibt, oder diese mit großen Nebenwirkungen erkauft werden müssen wie zum Beispiel Schmerzen, die Narben verursachen, die eine Gürtelrose zurückgelassen hat. Es gibt Schmerzen, die mit TENS behandelbar sind, wie Angina pectoris Schmerzen oder Rückenschmerzen bei Schwangeren, wo die TENS zwar gefahrlos, aber besser unter Aufsicht eines Arztes verwendet werden sollte und chronische Schmerzen allgemeiner Natur, deren Ursachen bekannt sind, und wo sich die TENS gut eignet zum Versuch der Linderung dieser Beschwerden, entweder alleine, oder in Kombination mit anderen Verfahren.

Schmerzen aus dem Bewegungsapparat, Muskel- Sehnen- Gelenkschmerzen, Phantomschmerzen, die älteste Indikation für die TENS, Tennisarm, Arthroseschmerzen aus der Hüfte und des Knies, Kopfschmerzen von Verspannungen herrührend (Migräne reagiert weniger gut, hier wäre ein PuTENS nach Prof, Heydenreich besser) und Schmerzen, hauptsächlich verursacht durch Mangeldurchblutung sind in der med. Fachliteratur als mit TENS behandelbar beschrieben.

Die Wirkungsweise der TENS ist mittlerweile  gut aufgeklärt. Niedrige Frequenzen (Anzahl der elektrischen Impulse pro Sekunde) setzen in unserem Körper immer vorhandene, aber gebundene schmerzstillende Substanzen frei, die sich an die sogenannte Schmerzrezeptoren (Schaltstellen im Gehirn für Schmerzempfindungen) anlagern und so die Schmerzwahrnehmung für eine gewisse Zeit vermindern oder ausschalten (Endorphine, unter anderem)

Höhere Frequenzen wirken in Richtung einer Gegenirritation, das meint, die Wahrnehmung der elektrischen Impulse des TENS Gerätes drängen die Schmerzempfindung in unserem Gehirn in den Hintergrund.

Diese benötigten verschiedenen Frequenzen kann man am TENS Gerät einstellen, die Kabel anschliessen, die Elektroden im gewünschten Gebiet aufkleben und am Drehregler eine noch verträgliche Stromstärke einstellen.

Bei der Verwendung niedriger Frequenzen (2 bis 10 Hz) muss einige Tage zwei bis drei mal pro Tag behandelt werden, bis man beurteilen kann, ob die TENS genügend hilft, mit höheren Frequenzen tritt die Wirkung schneller ein, lässt aber auch schneller wieder nach. Die TENS-Behandlung kann bis zu drei mal pro Tag wiederholt werden, unter Verwendung des TENS Gerätes für maximal 30 Minuten pro Behandlung. (Wird eine über 30 Minuten hinausgehende Behandlungszeit gewünscht, so ist ein Gerät mit einer AKS-Schaltung besser geeignet.

Mittlerweile wird Tens mit EMS oft kombiniert.
TENS / EMS Reizstromgeräte werden für medizinische Zwecke aber auch im Fitness- und Wellnessbereich eingesetzt. Sie sollen Schmerztherapien unterstützen, beim Muskelaufbau und der Lockerung der Muskulatur helfen oder dem allgemeinen Wohlbefinden dienen. Sie können bei DurchblutungsbeeinträchtigungenGewichtsreduzierung unterstützen. helfen, den Stoffwechsel verändern und somit die


6 Bereiche, in denen Reizstrom Linderung bringen kann:

1. Bei Muskelzerrungen wirken die Impulse ähnlich wie bei einer Massage. Ihre Muskeln werden angeregt und gelockert, die Durchblutung verbessert.

2. Bei Verspannungen stimulieren die schwachen elektrischen Impulse die Nervenenden und die Muskeln ziehen sich abwechselnd zusammen um sich anschließend wieder zu entspannen. Dazu eignet sich hervorragend der Akupressurstift, den Sie in unserem Shop finden.

3. Bei Schmerzen ( Kopf, Rücken, Gelenke etc ) können schwach fließende Ströme rasch zur Schmerzlinderung oder Schmerzbefreiung führen. Dazu eignen sich besonders die Reizstromhandschuhe und die Klemmen, die Sie in unserem Shop finden ( s. auch Punkt 6 ).

4. Bei der Gewichtsreduktion: Reizstrom soll helfen, den Stoffwechsel zu aktivieren. Dadurch kann die Fettverbrennung angeregt werden und lokaler Fettabbau beginnt. Die Gewichtsabnahme kann somit beschleunigt werden.

5. Inkontinezbehandlung, hierzu eignen sich besonders unsere Sonden, die Sie in unserem Shop finden. Inkontinenzbehandlung sowohl anal als auch vaginal durch hochwertig verarbeitete Life-Care Analsonde PR-06. Analsonden wurden für angenehme und wirksame Anwendungen durch Reizstromgeräte, die die betroffene Muskulatur des Beckenbodens und Afterbereichs stimulieren und Inkontinenz behandeln sollen, entwickelt. Unsere Life-Care Sonde hat 2 Metallkontakte und dient der Behandlung von Inkontinenz und zum Training des Beckenbodens und des Schließmuskels. Ungefähre Ströme, die über Elektroden oder Sonden in Scheide bzw. Enddarm abgegeben werden, aktivieren den Beckenboden, Blasenmuskulatur und den Schließmuskel. Das Bedienen der Geräte ist leicht zu erlernen. Die Behandlung ist frei von Nebenwirkungen, kann in Kombination mit der Beckenbodengymnastik eingesetzt werden und eignet sich hervorragend für die Heimtherapie.


Was ich auch klasse finde, ist die Magnetfeld-therapie. Allerdings ist drauf zu achten, daß es sich um ein pulsierendes Magnetfeld handelt, die statischen Magneten sind meist viel zu hoch und irritieren die körpereigenen Zellen mehr, als das es hilft.Für den Einsatz eignen sich nach einem Lehrbuch der „Elektrotherapie“ am besten Geräte mit einer magnetischen Flussdichte im Bereich zwischen 30 µT und 10.000 µT (Erdmagnetfeld zum Vergleich: 30 µT); sowie einen einstellbaren Frequenzbereich zwischen 0,1 Hz und 15.000 Hz. Die Leistungseinstellung sollte in mehreren Stufen möglich sein. Wichtig ist ebenso die Verfügbarkeit der Signalform wie Sinus, Multisinus, Sägezahn/Dreieck und Rechteckimpulsform.

Die Flußdichte ist daher wichtig, weil es wichtig ist, welche Regionen ich erreichen will. Soll es Muskel oder Nervengewebe treffen, reicht eine niedrigere microTesla-Zahl, sind Knochen betroffen wie bei Arthrose oder Wirbelsäulenleiden, benötige ich eine höhere Tesla-Zahl.
Die Impulsform verändert die Wirkung auf's Gewebe auf rein physikalischen Gesetzen, jeder hatte in der Schule mit Sinuskurven zu tun. Daß jede Zelle in uns selbst ebenso den Gesetzen der Chemie und Physik unterliegt, sollte klar sein und ist kein Humbug. Die Wirkung von Magnetfeldern wird derzeit auch von verschiedenen Unis und Kliniken erforscht, um sie eindeutig belegen zu können.

Denn die - naturwissenschaftlich nachweisliche - Wirkung dieses Gerätes findet über eine Anregung der Zellen durch Schwingung statt und heilt deshalb Erkrankungen nicht, sondern unterstützt den Körper wesentlich und effektiv bei der Selbstheilung.
Mein Freund und ich arbeiten in der pharmazeutischen Industrie und haben sehr viel mit Osteoporoseforschung zu tun. Überzeugt hat uns dann, dass namhafte Osteoporsepäpste (wie wir sagen, sorry for that) in Untersuchungen die Wirkungsweise des Gerätes bei Osteoporose und anderen Erkrankungen festgestellt haben.
Inzwischen haben wir uns selber so ein Gerät gekauft und benutzen es regelmäßig.
Was wir alle festgestellt haben: man hat nach einiger Zeit "mehr Energie" zur Verfügung.
Die Knochendichte meiner Schwiegermutter und meiner Stiefmutter hat sich nachweislich durch dieses Gerät verbessert
Die Hautprobleme meines Freundes sind im Griff
Diverse kleiner Sportblessuren wirklich rascher ausgeheilt
Die Schlafstörungen verbessern sich auch
Eine chronische Darmerkrankung meines Schwiegervater wurde auf eine Weise verbessert, dass die Ärzte von "Wunder" sprechen
etc.etc.etc.
(für Österreich gesprochen:) hier arbeiten viele (auch allopathische) Ärzte mit dieser Therapie und auch in unseren Krankenhäusern, Rehab- und Kurhäusern wird es schon regelmäßig eingesetzt.
Wichtig ist aber zu bedenken: Es handelt sich weder um ein Wundermittel noch um ein Heilmittel im klassischem Sinne.
Wie schon oben gesagt, diese Methode wirkt über die Anregung des Zellsystems und daher ist es auch nicht mit einer 1 oder 2-maligen Behandlung getan, sondern muß über einen gewissen Zeitraum kurmäßig verwendet werden.


Weiter hilft viel Liebe zum Leben, Optimismus und jede mögliche Ablenkung/Förderung der Lebensqualität...

 

 

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Auswandern, Länder und Leute kennenlernen,schmerzfrei(er) werden, einen Job finden, der meinen Fähigkeiten entspricht, mein Spanisch u. Gitarrespielen verbessern :-), irgendwann mal wieder nen fahrtüchtigen Offroader unterm Hintern haben, meine Zeiten im Bikepark zu verbessern, Tauchen lernen
mehr über mich
 
Ich werd zwar jetzt 40, aber hab so das Gefühl, daß irgendwas in mir drin schon bei 26/27 stehen geblieben ist...:-)
Meine Hobbies sprechen schon Bände, und wenn sogar mein fast 14jähriger Sohn stolz auf mich ist, ist das irgendwo schon ein Lob.
Ich bin irgendwie jünger geblieben, auch in mir drin, alt werden oder sein kann ich später immer noch...Ich bin die einzige Mutter, die mein Sohn kennt, die 'ne eigene PS2 besitzt, weil sie zur Entspannung "Need for speed Carbon" spielt...Dauernd interessiere ich mich für Neues, bin bißchen technikgeil und das hat mir schon viel weitergeholfen.
Hab sogar ein Psychologiestudium komplett über Fernuni gemacht, hatte dann bloß das Geld für die Abschlußprüfung nicht mehr, weil da der nette Onkel Hartz zugeschlagen hat.

Wie das kommen konnte?
Krankheitstechnisch kam was dazwischen, konnte meine Berufe nicht mehr ausüben und gelte beim A'Amt sowieso als überqualifiziert (Bürokauffrau, Fitneßtrainer, Vers.-Fachfrau, Psychologie, Organisation, Management, Marketing, Mitarbeiterführung u vor allem -schulungen, Frauenselbstverteidigungs-Trainerin/Entwicklerin,) das ist denen wohl zuviel.

Besser ist es sowieso meist, sich seinen Job selbst zu suchen, hab ich beim Letzten auch gemacht. War ne tolle Zeit, hab dort so gern gearbeitet, daß ich sogar Sonn- und Feiertags oft dort war...Zwar nie lang am Stück, aber das paßte auch, war'n kleiner Laden...:-)
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